Nepal: Kathmandu – die kleinen Dinge

So viele Eindrücke, Bilder, Gerüche, Geräusche, Farben, die Bilder in meiner Galerie stapeln sich.

Unmöglich Alles wiederzugeben. Deswegen heute nur ein paar ‚kleine‘ Ausschnitte und Details

zum Beispiel vom Durbar Square und aus dem Königspalast

Es gibt so viel zu entdecken, dass wir uns schon am zweiten Tag in die Berge wünschen

Den Geist beruhigen lassen.

Aber wir haben noch ein paar Tage hier

Nepal: Kathmandu

Kathmandu hat uns wieder,

dieser verrückte, laute, dreckige, bunte, quirlige, chaotische Abenteuerspielplatz.

Tausend Dinge zu entdecken und dabei aufpassen, dass man nicht von Motorrädern überfahren wird, in irgendeinem Loch in der Straße verschwindet, freundlich in den nächsten Laden befördert oder Blumen ins Haar und rote Punkte auf die Stirn gemalt bekommt

Ich liebe diese Präsenz der Religionen an jeder Ecke. Sei es über Tempel(-chen) und Stupas, über Musik und Gesang, über die alltäglichen Rituale. Mit großer Selbstverständlichkeit wird von den Menschen Sorge getragen für die heiligen Plätze und diese gereinigt und geschmückt. Gleichermaßen dürfen Kinder spielen, Hunde und Tauben finden ihren Raum und auch wir Touristen dürfen teilhaben

Der Straßenverkehr sprengt jede Vorstellungskraft. Neben der unglaublichen Geräuschkulisse durch Motoren und Dauerhupen rauben einem die Abgase und der Staub jede Luft zum Atmen – aber das wundersamste ist, wie dieses Chaos überhaupt funktioniert – ohne Schwarmintelligenz kann das überhaupt nicht möglich sein…

Soviel für heute, morgen (oder so) geht’s weiter

See-Luft

Noch ein wenig Seeluft schnuppern, bevor es in den deutschen Herbst geht

an der Palmenriviera.

mit stilechten Farben, aber auch wechselhaften Wetterverhältnissen

Die Nachsaison wird eingeläutet, das große Einräumen beginnt und der Strand wird wieder von den Rentnern in Besitz genommen

Noch ein wenig Sonne tanken vor dem Heimweg hat gut getan

Auf dem Alta Via dei Monti liguri

Es ist nur ein kleines Teilstück auf diesem 37 Etappen umfassenden Höhenwegs von Ventimigliana nach La Spezia, unser Weg vom Passo di cento croci auf den Monte Gottero.

Vorbei an den Windmühlen, steil (was sonst!) bergauf durch naturbelassene Buchen und Steineichenwälder

Der Gipfel will vor lauter Wald gefunden werden, präsentiert sich dann aber doch erstaunlich aussichtsreich

Ein schöner Ausflug auf den höchsten Berg dieses Teiles des ligurischen Apenin und eine kleine Ahnung davon, wie anspruchsvoll die Etappen des Alta Via dei Monti liguri wohl sind

Windmühlen, Steinbrüche und viele Kurven

Unterwegs im bergigen Hinterland des ligurischen Apenin wollen die Kurven kein Ende nehmen. Wilde Schluchten, Schiefersteinbrüche, an die Berghänge geklebte Dörfer, ursprüngliche Wälder und in mühseliger Arbeit angelegte Terassenhänge, die kultiviert werden, lösen sich ab. Kirchen, verfallene und liebevoll restaurierte Häuser. Türen, Fenster abbröckelnde Farbe und Putz. Futter für die Sinne

Im Tal der Biobauern

Ich gebe zu, die Geschichte dieses rührigen Bürgermeisters hat mich neugierig gemacht. Vor dreißig Jahren hat er das Ruder seiner rückständigen, weitläufigen Gemeinde herumgerissen – hat Fördergelder der EU erkämpft und die Mitglieder seiner 14.000ha großen Gemeinde mit 27 abgelegenen Bergweilern dazu gebracht, gänzlich auf Biokultur umzustellen, wovon die Bewohner heute gut leben können.1999 erhielt Varese Ligure als erste Gemeinde Europas eine Auszeichnung mit einem Ökozertifikat

Noch dazu ist das kleine Städtchen eine wahre mittelalterliche Perle, mit einem einzigartigen, schneckenförmig angelegten Ortskern, der früher einen ausgezeichneten Schutz nach aussen versprach, während im Inneren lebendiges Treiben herrschte

Das Foto ist geklaut, aber sonst kann man sich das gar nicht vorstellen

Stilecht übernachten wir in einem idyllisch gelegenen Agriturismo mit Ausblick

Lecker Essen, nächtliche Ruhestörung durch Käuzchen und im Dach wütende Siebenschläfer und ein anhänglicher, lustiger Hund inklusive

2 von 5 muss reichen

Sie haben uns schon ganz schön verunsichert, die Camper, die sich auch hoch in die Berge verirrt haben: „Chaos“, „Stau“, „Leute die sich tottreten trotz Corona…“

Unser Kompromiss fühlt sich in Ordnung an. Etwas weiter weg vom Meer und den ’schönsten Dörfern Italiens‘, dafür mit Bus-Shuttle und Zuganschluss (billig!) mitten rein in das Getümmel.

Es bleibt bei einer Etappe des berühmten Küstenwanderwegs

bis nach Vernazza

Dort lockt uns das Meer und nach dem ausgiebigen Baden machen wir uns wieder auf den Heimweg

‚zitternde Brücke‘

Gute tausend Jahre liegt das kleine Pontremoli (ponte – Brücke, tremolare – zittern) schon strategisch günstig zwischen der Po-Ebene und den reichen Städten der Toscana. Noch immer ist der mittelalterliche Charme im centro storico, einer einzigen Strasse auf einer kleinen Insel, erhalten. Netter kleiner Ort