Weit weg von den Protesten in Tiflis, an der Grenze zu Aserbaidschan am Fuße des Kaukasus

in der grünen Wildnis unterwegs.

Durchs Dickicht (Arme und Beine voll verkratzt)

und mit zahlreichen Bachüberquerungen durch teilweise hüfthohes Wasser (die versprochenen Brücken müssen nach dem Winter wohl erst wieder aufgebaut werden)

erreichen wir nach drei Stunden den versprochenen Wasserfall

Auf dem Rückweg begleitet uns einer der freundlichen Hunde, was uns aber nicht daran hindert, trotzdem ein paar Mal den Weg zu verlieren.

Dafür haben wir das mit Abstand komfortabelste Guesthouse auf der Reise

und sehr nette Gesellschaft am Abend (bei Unmengen ‚homemade-wine‘ und chacha, dem georgischen Grappa)

Dann noch ein Abstecher in Signagi, einem mit europäischen Mitteln herausgeputzten (Touristen-)Städtchen, was wir uns vielleicht auch hätten sparen können.

Zumindest hat uns unsere hiesige Unterkunft nicht wirklich überzeugt.

Aber die Sicht ist fantastisch, auch wenn sich die hohen Berge bedeckt halten.

Wie gut, dass es morgen wieder in die Berge geht; ins vermutlich nicht minder touristische Stepanzminda mit dem bekanntesten Fotomotiv Georgiens, lasst euch überraschen 🙂







































































Das Upgrade auf die erste Klasse (welches uns gerade mal 3 Euro pro Person kostet) beschert uns ein komfortables, wenn auch tiefgekühltes Reisen bis Zugidi.
Knallende Sonne bei 34 Grad und ein staubiges, wenig attraktives Städtchen veranlasst uns dazu, unsere Pläne spontan zu ändern und uns in die nächste Marshrutka zu setzen – und zu warten und zu warten und zu warten, bis endlich genügend Passagiere gefunden sind.
Dann nur noch dreimal kreuz und quer durch die Stadt bis endlich eine Tankstelle gefunden ist, bei der der Fahrer tanken darf (zumindest hat sich ein anderer Grund nicht erschlossen).Dann endlich geht’s auf den ‚Highway‘

in die Berge der endlich etwas Erfrischung verspricht. Nicht nur dass die Strecke genügend Kurven hätte, erfordern zahlreiche Schlaglöcher und die obligatorischen Kühe auf der Strasse für eine bewegte Fahrt. Aber nach der georgischen zwanzigminütigen Pause, die etwa eine Stunde gedauert hat, war die Fahrweise unseres Fahrers nochmals deutlich beschwingter, die ganze Strassenbreite wurde genutzt zusätzlich zu zahlreichen energischen Telefonate. Hätte Daniel mal das Angebot zum gemeinsamen Schnapstrinken nicht abgelehnt, dann wäre vielleicht etwas weniger für den Fahrer übrig geblieben?












