Walsertal: Schneebremse

Wanderwetter sieht anders aus:

der Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes

Weil aber einmal Hüttenschlafen sein muss,

trotzen wir dem Pieselregen und der schlechten Laune

und schleichen uns mit dem Bus zum kürzesten Hüttenanstieg an.

Entgegen kommen uns haufenweise frustrierte Wanderer von oben,

die ihre Pläne über den Haufen werfen mussten.

Es wird dann doch trockener

und es gibt so einiges an Wegesrand zu entdecken

Pause machen geht auch

Und die Beharrlichkeit wird doch belohnt

Blauer Himmel und reichlich Schnee hier oben

Die Hütte füllt sich dann doch, und es gibt eigentlich nur ein Thema an den Tischen:

geht es morgen doch irgendwie weiter – da hoch –

Kaum vorstellbar

Walsertal: Wetterberichte behalten doch manchmal recht

Es hat sich tatsächlich eingeregnet und wir müssen dem Wetter Tribut zollen und lassen den Walserkamm links liegen.Das dreistündige Einlaufen um Regen auf dem alten Walserweg testet neben der Kondition dann halt auch Material und Laune.Dafür diverse Zwischenstopps mit kalorienreichem Nachschub, da wir Wartzeiten bis zur nächsten Busfahrt zu überbrücken müssen.Droben am Faschinajoch ist es auch nicht gemütlicher und für heute Nacht ist Schnee angesagt.Da werden wir gleich nochmal Karten wälzen und nach kürzeren und weniger kniffligen Alternativen zu unserer nächsten Hütte suchen.

Georgien: Farbspiele im Süden

Ein – ob der Strassenbedingungen – anstrengender Tagesausflug in die karge, trockene Steppenlandschaft nahe der Grenze zu Aserbeidschan

Salzseen

geologische Farbspiele

und freilaufende Herden aller Art

Am Höhlenkloster Davide Gareja

passen Grenzsoldaten auf, dass die Landesgrenzen gewahrt werden: links Georgien, rechts der Kuppe: Aserbeidschan

Georgien: zurück bei den ganz hohen Bergen

Wir statten dem Kazbeg einen Besuch ab, der sich standesgemäß in Wolken verhüllt, sodass man seine schöne Gestalt (Alter Vulkan) allenfalls erahnen kann. Ausgesprochen fotogen ist er gemeinsam mit der St.Georgi-Kirche trotzdem.

Auch unsere Wanderung Richtung Kazbeg-Gletscher bringt uns nicht wesentlich mehr Ansichten

Dafür einen perfekten Picknickplatz auf 2900 Meter Höhe und schöne Rückblicke auf die Kirche

Und am Schluss noch eine kräftige Dusche