unwirklich schöne 16,5 km an der Küste entlang
mit mehr oder weniger See-Nähe
Letzte Rast mit dem ortsansässigen Weka (und einem zerschreddertem Schienenbein)
und dann ist es tatsächlich vollbracht!
DUSCHE! SUPERMARKT! FÜSSE HOCHLEGEN!
Der Weg ist so lang, wie er am Abend von der Terrasse aus ausgesehen hat (20,5km). Aber das Wetter spricht für sich
– grüngrüngrün –
Was vielleicht langweilig klingt ist in Wirklichkeit extrem wandelbar und macht ( für uns) den Reiz des Trecks aus – alle 20km eine völlig andere Vegetation.
Abwärts bis zum Heaphy-River
Die Bäume am anderen Ufer sehen übrigens so aus:
und sind uralt.
Sie bieten unzähligen anderen Pflanzenkreaturen Obdach und lassen sich nicht gerne fotografieren in ihrer ungeheuren Grösse.
Weiter geht es am Fluss entlang
bis zu seiner Mündung:
und der unglaublich schön gelegenen Heaphy-Hut
Bis über die Ecke am Horizont rechts müssen wir morgen übrigens
In freudiger Erwartung der morgigen Zieletappe (wir haben heute schon die letzten Kilometer des Weges damit verbracht, Einkaufslisten für den Besuch beim Supermarkt zu entwerfen), ein schnelles Romantikphoto bevor wir vor den Angriffen der sandflies fliehen,…
Um zwei Uhr nachts hört der Regen so plötzlich auf wie er sich über den Abend aufgeführt hat. Und am Morgen tatsächlich ein paar Flecken blau am Himmel – es geht weiter
über die gouland downs (eine Art Hochmoor) und wieder durch grünen Busch
bei den Wetteraussichten werden sogar die sandflies wieder freudig begrüsst
am Ende des langen Wandertages belohnt die Hütte mit outdoor-spa (= kalter bach) und grandiosem Ausblick auf unser nächstes Ziel: die Mündung des Heaphyriver.
Die Hütte (und die nächste) teilen wir mit einer geführten ‚all-inklusive-gourmet‘ Wandertruppe. Sehr seltsam, wenn in dieser Wildnis, in die sonst jeder selbst keuchend sein Trockenfutter mitschleppt, dann für die ‚Gäste‘ mehrfach am Tag ein mehrgängiges Menü gekocht wird, die Küche komplett in Beschlag genommen und bereits morgens um fünf lautstark mit den Töpfen geklappert wird
Sieht und riecht leider auch noch unverschämt gut, sodass es schwer ist zu entscheiden zwischen Unverständnis und Ärger (bei allem Respekt für die Geschäftsidee), zwischen Neid und mitleidigem Kopfschütteln.
Zugegeben: wir haben uns aber auch über die Reste, die verteilt werden, gefreut.
‚Heaphy-Dreck‘ oder vielleicht auch ‚Heavyrain-Treck‘?
Zumindest die ersten Tage hatten jede Menge Wortspielereien parat
Dazu noch ein paar mittlere Kathastrophen wie ein Zeltboden der wohl durch die Reinigungsaktion der NZ-Behörden am Flughafen seiner Wasserdichtigkeit beraubt wurde und ein kaputtes Ventil an der Isomatte.
ein Glück gab es den (offenen) Shelter der uns zumindest vor dem Regen geschützt hat. Nass war nach dieser Nacht trotzdem alles.
Am nächsten Tag dann weiter dusty, windy and rainy weather.
stets bemüht, die Laune hoch zu halten („lächeln!!!“)
Ziemlich ungemütlich da draussen
Am frühen Nachmittag naht die Rettung für die Nacht
während wir den Nachmittag und Abend damit verbringen, unsere nasse Wäsche am offenen Feuer trocken zu räuchern gehen draussen über Stunden unglaubliche Mengen an Regen herunter. Da war sogar der Weg zum Aussenklo zu weit.
„Was tun?“ war die mentale Beschäftigung des Abends…..
Fortsetzung folgt
am Mt. Robert. Mal eben rauf und runter, Ausblicke garantiert




Märchenwald inklusive
