Heaphytrack 2

Um zwei Uhr nachts hört der Regen so plötzlich auf wie er sich über den Abend aufgeführt hat. Und am Morgen tatsächlich ein paar Flecken blau am Himmel – es geht weiter

über die gouland downs (eine Art Hochmoor) und wieder durch grünen Busch

bei den Wetteraussichten werden sogar die sandflies wieder freudig begrüsst

am Ende des langen Wandertages belohnt die Hütte mit outdoor-spa (= kalter bach) und grandiosem Ausblick auf unser nächstes Ziel: die Mündung des Heaphyriver.

Die Hütte (und die nächste) teilen wir mit einer geführten ‚all-inklusive-gourmet‘ Wandertruppe. Sehr seltsam, wenn in dieser Wildnis, in die sonst jeder selbst keuchend sein Trockenfutter mitschleppt, dann für die ‚Gäste‘ mehrfach am Tag ein mehrgängiges Menü gekocht wird, die Küche komplett in Beschlag genommen und bereits morgens um fünf lautstark mit den Töpfen geklappert wird

Sieht und riecht leider auch noch unverschämt gut, sodass es schwer ist zu entscheiden zwischen Unverständnis und Ärger (bei allem Respekt für die Geschäftsidee), zwischen Neid und mitleidigem Kopfschütteln.

Zugegeben: wir haben uns aber auch über die Reste, die verteilt werden, gefreut.

Heaphytreck Teil 1

‚Heaphy-Dreck‘ oder vielleicht auch ‚Heavyrain-Treck‘?

Zumindest die ersten Tage hatten jede Menge Wortspielereien parat

Dazu noch ein paar mittlere Kathastrophen wie ein Zeltboden der wohl durch die Reinigungsaktion der NZ-Behörden am Flughafen seiner Wasserdichtigkeit beraubt wurde und ein kaputtes Ventil an der Isomatte.

ein Glück gab es den (offenen) Shelter der uns zumindest vor dem Regen geschützt hat. Nass war nach dieser Nacht trotzdem alles. 

Am nächsten Tag dann weiter dusty, windy and rainy weather.

stets bemüht, die Laune hoch zu halten („lächeln!!!“)

Ziemlich ungemütlich da draussen

Am frühen Nachmittag naht die Rettung für die Nacht


während wir den Nachmittag und Abend damit verbringen, unsere nasse Wäsche am offenen Feuer trocken zu räuchern gehen draussen über Stunden unglaubliche Mengen an Regen herunter. Da war sogar der Weg zum Aussenklo zu weit.

„Was tun?“ war die mentale Beschäftigung des Abends…..

Fortsetzung folgt