Wolken-Berge

Tag 1:

Frühstart – nach beengter Nacht in Twizel – Richtung Berge, weil der Wetterbericht nichts Gutes verspricht.

Wobei es an unserem Frühstücksplatz noch ganz vielversprechend aussah.

Da wussten wir allerdings noch nicht, dass wir keine zehn Minuten später selbst zur fotografierten Touristenattraktion werden sollten.

Am Fuss der Berge reihen wir uns in die Besucherschlange auf dem Walkway Richtung Gletscherzunge ein; in der Hoffnung, dass sich die Wolken doch noch durch den aufkommenden Sturm verjagen lassen – mit wenig Erfolg.

Nur hinten im Tal (wo wir herkamen) sieht es etwas freundlicher aus

Also wieder zurück Richtung Hochebene an den Lake Pukaki wo wir trotz der Nähe zum Mount Cook Village erstaunlich grosszügig und komfortabel campen können.

Tag 2:

noch ein Versuch Richtung Mt.Cook, heute noch nass und ungemütlich dazu. Einzig der Lake Pukaki lässt etwas von seiner berühmten Farbe durchblitzen

Wir verabschieden uns über die Hochebene Richtung Lake Tekapo – nicht viel mehr als ein aufgeputschter Souvenir+Schnappschussort meiner Meinung nach. Mit einem Campingplatz, der für ein Stück Acker von der Grösse einer Parkbucht 30 Euro verlangt.

Dafür gab es am Nachmittag vom Sternguckerhügel noch eine prächtige Sicht: über die Hochebene mit ihren grossen Seen in Richtung Südalpen.

Ja wo laufen sie denn

Irgendwo muss ein geheimer Tunnel sein und plötzlich ist alles voller Asiaten und Kreuzfahrttouristen. Da sieht man vor lauter Mensch die seltsamen Steine nicht, die da am Strand rum liegen

Und die Pinguintour findet auf Mandarin statt, wobei von den 95% Asiaten kaum einer die Anweisungen ernst zu nehmen scheint. Und wer sagt, dass deren Kinder gut erzogen sind und nicht unter ADHS leiden hat GELOGEN! Die Zwerpinguine haben sich die Show nicht stehlen lassen und das Fotografierverbot wurde weitgehend respektiert. Deswegen hier auch nur secondhand-Bilder

Oamaru, die ‚Welthauptstadt‘ des Steampunk ist ganz schön schrullig und stolz darauf Wir hatten auf jeden Fall Spass