Mit dem Taxi, eines von der besonders klapprigen Art, geht es hinaus in den ehemals ländlichen Stadtrand von Kathmandu. An einer der hochfrequentierten, offiziell vierspurigen Straße ( die in der Realität soviele Spuren hat, wie Autos, Motorräder und Fußgänger Platz finden) werden wir an einem eher unscheinbaren Tor herausgelassen. Dahinter:

Die große Stupa von Boudanath, 36 Meter hoch und eines der wichtigsten Ziele für die tibetischen Pilger.


Auf einem kreisförmigen Platz, umringt von Andenkenläden, Rooftop-Cafés und den unvermeidlichen Touristen ist sie trotzdem ein kraftvoller Ort an dem lebendiger (tibetischer) Buddhismus praktiziert wird.
Gebetsmühlen und Glocken, Butterkerzen, Räucheropfer, gemurmelte Mantren, bunte Gebetsfahnen, Blumengirlanden – ein Fest für die Sinne.



Und dann wurden wir noch eingeladen, dabei zu sein, wie junge (Kinder-) Mönche ihr Abendgebet (?) zelebriert haben, mit allem was dazu gehört an Trommeln, Schlagbecken, Lang – und Schneckenhörner. Manche von den ganz Kleinen hatten allerdings auch anderes im Kopf. Wie überall

Mönche und Nonnen, alte Frauen in tibetischer Tracht, Tauben und Hunde, Kinder, Händler und Touristen, alle haben ihren Platz und das fühlt sich sehr normal und unverkrampft an.

Uns hat es so gut gefallen, das wir bis zum Abend geblieben sind und uns zuletzt noch in den Strudel rund um die Stupa eingereiht haben. Das war ein sehr erfüllter Tag.

In Erwartung den Berg der Berge von nahem zu sehen
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