Im Vorzelt zur Hölle 🔥

Es gibt sie noch, die Plätze, an denen man ohne künstliche Adrenalinerzeugung die beindruckenden Naturwunder bestaunen kann: hier die geothermischen Felder von Orakei Korako.

Mit dem Boot über den Fluss

und dann einen Rundweg über die in unwirklichen Farben schillernden Sinter-Terrassen.

Aus unergründlichen Löchern blubbert kochend heißes Wasser

und bunte Algen und mineralische Ablagerungen schaffen Google Earth in Miniatur. Und es stinkt noch nicht einmal nach Schwefel.

Auf dem weiteren Weg nach Napier gibt es noch einen kurzen Stop an den Hukafalls

und am Lake Taupo,

bevor es gen Napier geht, wo wir die nächsten Tage mit der Familie verbringen werden.

Familientreffen auf halben Weg auf dünner Erdkruste

Nach zwei Tagen Jetlag bekämpfen in Auckland geht es weiter ins Landesinnere der Nordinsel. Mit dem Überlandbus durchs Hobbitland mit den  so typischen neuseeländischen Farben

Und ja – Regen gab es auch

Rotorua liegt im vulkanischen Gebiet und hier ist die Erdkruste dünn und durchlässig – was bedeutet, dass es überall blubbert, dampft und zischt, olfaktorische Geruchssensationen inbegriffen. Aber weil das ja nicht aufregend genug ist für den/die Touristen, gibt es auch hier inzwischen jede Menge Trubel, Action, Nervenkitzel, alles awesome und exciting natürlich…

Wir haben die Option: Baumwipfelpfad gewählt: im Busch, der wirklich wild daher kommt

War dann doch mehr ein wilder Ritt durch die Luft mit viel Spaß und Adrenalin:

Ja, es hat mega Spaß gemacht, aber viel vom Urwald haben wir nicht gesehen vor lauter Ziplines und der effizienten Abfertigung der professionellen Guides.

Und wann hat man als Familie schon mal so viel Spaß miteinander.

Wiederholungstäter

Wir sind tatsächlich wieder unterwegs auf die andere Seite – New Zealand again – ein wenig wie nach Hause kommen

Diesmal mit (langem) Zwischenstopp in Guangzhou (auf deutsch: Kanton).

Bei der Vorbestellung des vegetarischen Essens, der Sitzplatzreservierung und dem Komfort im Transitbereich hat es ein wenig geknirscht und den Jahreswechsel haben wir irgendwie überflogen. Aber das ist letztlich Jammern auf hohem Niveau. Wir sind sicher und pünktlich nach 36 Stunden Reisezeit in Auckland gelandet und konnten bereits um acht Uhr morgens unser kleines Appartement beziehen.

Eine kleine Erkundungsrunde auf den Mount Eden, der direkt hinter unserem Haus liegt, war auch schon drin, inklusive einer ausgiebigen Regendusche.

Seit dem frühen Nachmittag liegen meine zwei Begleiter schnarchend in ihren Betten (nur mal kurz die Beine hochlegen 😂) während ich versuche, noch ein wenig wach zu bleiben um den Jetlag auszutricksen. Mal sehen welche Strategie erfolgreicher sein wird.

Wir sehen uns die Tage, erstmal einen guten Start ins neue Jahr für Euch Alle!