
Jetzt also wieder Christchurch – von der Aufbruchstimmung nach den Erdbeben können wir nicht mehr viel finden. Stattdessen (für meinen Geschmack) wahllos zusammengestückelte, gesichtslose Neubauten, dazu unzählige, gleichförmige Reihenhausviertel, die fast vollständig an Touristen vermietet werden. Eines davon bewohnen wir; und zugegeben, es ist bequem, großzügig und zentral gelegen, noch dazu direkt am botanischen Garten. Also wollen wir mal nicht zu viel meckern. Aber wirklich fotogen ist mehr die Straßenkunst, sagt zumindest die Fotogalerie meines Handys 🙃.

Und da wir inzwischen geübt sind, den hiesigen Wetterbericht zu lesen, nutzen wir die zwei schönen Tage für Ausflüge ans Meer und auf die Banks Peninsula.


Ein Stadtstrand, der selbst in der Hauptsaison so leer ist, dazu genügend Platz für des Neuseeländers Lieblingsbeschäftigung:

Und Strandkunst gibt es auch.

Lyttelton, das nette Hafenstädtchen lädt ein zu einer kurzen Bootstour ans Ufer gegenüber.


Und die tägliche Kaffee/Lunch-Pause ist inzwischen ein fest installiertes Ritual. Soviel Kuchen habe ich schon lange nicht mehr gegessen.

Auf der landschaftlich wunderschönen Banks-Peninsula mit dem französisch angehauchten Akaora kann man locker einen ganzen Tag vertrödeln. Leider hatte der Fishermans Bay Garden nicht geöffnet. Als privat geführter botanischer Garten hat er nur auf Anmeldung und nur ein paar Tage die Woche geöffnet. Dann muss ich mich wohl weiter mit den Bildern auf Instagram begnügen.



Der letzte (Regen-)Tag in Christchurch gehörte dann den dortigen Museen. Die sind in Neuseeland übrigens alle kostenlos.

Morgen geht’s dann schon auf den Heimweg. Hoffentlich ist das tropische Tiefdruckgebiet mit den Regenmassen dann weiter gezogen.