Nepal: Ja’aum, Ja’aum

‚Los geht’s, weiter geht’s‘ – manchmal kommen wir uns wie eine kleine Schafherde vor, die effektiv den Berg hoch und durch die Guesthouses geschleust wird – ein kleiner Nachteil, wenn man feststellt, dass man dann doch eine Gruppenreise gebucht hat statt einer privaten Tour 😊.

Aber Nein, unsere Guides und Porter machen Ihre Sache wirklich gut und zum Glück schleichen wir alle im nahezu gleichen Tempo die Berge hoch – dass die so steil sind, dafür kann doch niemand etwas.

Nach einer über 150 Meter hohen Hängebrücke

wird es ernst – wir kämpfen uns die ersten 600 Höhenmeter aus diesem Tal nach oben

bis wir in Namche Bazaar landen, einem quirligen Marktflecken in dem man alles, wirklich fast alles kaufen kann. Eine German bakery, eine Pizzeria und einen Irish Pub gibt es natürlich auch. Nur blöd, dass man nach den örtlichen Gepflogenheiten in dem Guesthouse seine Mahlzeiten einnehmen soll, in dem man auch wohnt. Aber wir wurden dort wirklich lecker bekocht und das Haus war sehr liebevoll und sauber geführt. Und was ist gegen einen solchen Ausblick vom Bett aus schon einzuwenden?

Bereits auf 3400 Höhenmeter angelangt, steht ein ‚Rest-day‘, ein Akklimatisierungstag an, den wir gemäß dem Motto ‚jaaum-jaaum‘ damit verbringen, uns (sehr steil !) einige hundert Höhenmeter den Berg hoch zu quälen. Zu einem zugegebenermaßen unglaublichen Aussichtspunkt:

Ama dablan (die zwei Spitzen ganz rechts), Mount Everest und Lohtse im Hintergrund und die schneebedeckte Wand des Island peaks. Und noch jede Menge anderer höher Berge, von denen ich noch nie gehört habe.

Der Amadablan ist ein wunderschöner Berg. Auch wenn er nicht sich ‚groß‘ ist. Er wird auch das Matterhorn Nepals genannt.

Morgen geht’s weiter und wir trennen uns von den Massen, die Richtung Everest-Base-Camp strömen. Wie gut, dass wir noch nicht wissen, was vor uns liegt.

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