Eine weitere Königsstadt im Kathmandutal und UNESCO Weltkulturerbe. 2015, 6 Monate nach dem Erdbeben, haben wir drei Tage dort verbracht. Damals ein trauriges Trümmerfeld, Schuttberge, Zerstörung, Zeltunterkünfte, grosses Leid.
Unvorstellbar, was in den letzten acht Jahren hier an Aufbauarbeit geleistet wurde, mit welcher Präzision versucht wurde, die Schätze zu retten und wiederherzustellen. Es hat uns sehr beeindruckt.


ich habe aufgegeben zu versuchen, die Architektur auf Bildern erfassen zu wollen. Mehr treiben lassen, hinsetzen und schauen, und mich wieder an den Details erfreuen (oder den Menschen).


Dieser Brunnen zum Beispiel gehört zu einem Hindu-Tempel in dem die Göttin Taleju verehrt wird. Ausschließlich mit diesem Wasser darf sie ‚gereinigt‘ werden. Auch die Tiere haben Ihre Bedeutung, aber das kann ich nicht alles erinnern




Auch die schöne Papiermanufaktur gegenüber des berühmten Pfauenfensters haben wir wiedergefunden – und bekamen eine einstündige Privatführung des Betreibers, der seit fünfzig Jahren sein Haus mit den eigenen Holzschnitzereien verziert und daneben sein Haus in ein Museum verwandelt hat, weil er jarhundertealte Holzarbeiten sammelt und in seinem Haus verbaut, inklusive einem Tempelhaus auf dem Dachgarten


Seine Arbeiten haben uns sehr beeindruckt, zum Beispiel riesige Götterstatuen, an denen er bis zu zwei Jahren gearbeitet hat. Ich habe nicht fotografieren können, nur schauen und staunen.
Wieder ein Tag voller Eindrücke inklusive der – im mehrfachen Sinne – atemberaubenden Taxifahrt
